Formel Eins auf Sparkurs
Die Formel 1 macht Ernst in Sachen Kosten sparen. Auf einer Sitzung des Motorsport-Weltverbandes wurde einschneidende Maßnahmen beschlossen, die die Ausgaben schon im nächsten Jahr bis zu 30 Prozent senken sollen. Besonders bei den Motoren und den Testfahrten gab es doch Überraschendes.
Entscheidente Sparmaßnahmen sollen nun Zukünftig den Formel 1 Motorsport treffen – so entschied der Motorsport Weltrat. Dieser sprach von Einsparungen von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008 und reagierte somit auf den enormen Kostenanstieg in der Königsklasse und der sich immer weiter zuspitzenden Finanzkrise.
Im Motorenbereich geht man von einer Kostenhalbierung aus – zusätzlich soll es zusätzliche Einschränkungen geben - so müssen zum Beispiel Achtzylinder Motoren länger verwendet werden und dürfen nur mehr maximal 18.000 Umdrehungen in der Minute leisten. Mit weniger als 5 Millionen Euro pro Renn Saison muss mit einem Motorensatz ausgekommen werden und diese sollen auch bis im Jahr 2012 in Verwendung bleiben.
Ein Testverbot findet während der ganzen Saison statt und auch der Einsatz im Windkanal (Strömungsmessungen u.a.) soll drastisch reduziert werden. Weiters sollen am Rennwochenende die Anzahl der Mitarbeiter in sowie außerhalb der Renn-Box reduziert werden.
Trotz dieser enormen Einsparmaßnahmen soll das das Formel 1 Spektakel zudem noch spannender und reizvoller werden – einige Pläne diesbezüglich liegen bereits vor. Somit darf man gespannt sein wie sich der Motorsport weiter entwickelt.